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Lösungen · Energy Sharing

Energy Sharing:
Solarstrom gemeinsam nutzen

Teilen Sie Ihren überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien mit Nachbarn, Mietern oder Gewerbepartnern — und profitieren Sie gemeinsam. VoltPilot liefert die Technik dafür.

30%
günstiger als Netzstrom
§42c
EnWG Rechtsgrundlage
1 VNB
maximaler Radius
EMS
Steuerung durch VoltPilot
☀️
EE-Erzeuger
PV, Wind, Biogas, Wasserkraft
↓ ↓ ↓
VoltPilot EMS
Verteilt, misst, rechnet ab
↙ ↓ ↘
🏠
Nachbar 1
🏢
Gewerbe
🏠
Nachbar 2

Das Konzept

Was ist Energy Sharing?

Energy Sharing ermöglicht es Erzeugern von erneuerbarem Strom, ihren Überschuss direkt mit Nachbarn, Mietern oder lokalen Gewerbebetrieben zu teilen — über das bestehende öffentliche Stromnetz — ohne Zwischenhändler.

Die gesetzliche Grundlage bildet §42c des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG), das ab dem 1. Juni 2026 die gemeinschaftliche Stromnutzung ermöglicht. Es erlaubt die gemeinschaftliche Nutzung von Strom innerhalb des Bilanzierungsgebietes desselben Verteilnetzbetreibers.

Lokal erzeugter Grünstrom für lokale Verbraucher
Günstigerer Strom durch direkten Handel
Keine eigene PV-Anlage bei Empfängern nötig
Aktiver Beitrag zur Energiewende

🔍 Partner finden auf dem Energy Sharing Marktplatz

Unser Energy Sharing Marktplatz bringt Erzeuger und Verbraucher zusammen — wie eine Partnerbörse für Ökostrom.

Anlagenbetreiber registrieren ihre Solar-, Wind- oder Biogas-Anlagen. Verbraucher finden passende Anlagen in ihrem Netzgebiet und melden ihr Interesse — DSGVO-konform und transparent.

Marktplatz entdecken →
⚡🤝☀️

Erzeuger trifft Verbraucher

Matching im selben Verteilnetzgebiet

Ihre Vorteile

Warum Energy Sharing mit VoltPilot?

💰

Höhere Erlöse

Verkaufen Sie überschüssigen Strom an Nachbarn statt zu Minimalpreisen ins Netz einzuspeisen. Typisch: 15-25 ct/kWh statt 7,94 ct.

📉

Günstigerer Strom

Empfänger profitieren von Strom unter Marktpreis — bis zu 30% günstiger durch Wegfall der Lieferantenmarge.

🤖

Automatisiert

VoltPilot EMS steuert die Verteilung automatisch: Wer bekommt wann wie viel Strom? Messung, Zuordnung und Abrechnung inklusive.

🌱

Nachhaltig

Lokaler Verbrauch statt Fernübertragung. Weniger Netzverluste, mehr grüner Strom direkt dort wo er gebraucht wird.

Der Prozess

So funktioniert Energy Sharing mit VoltPilot

1

Teilnehmergemeinschaft gründen

Sie gründen eine Gemeinschaft mit Nachbarn oder Gewerbepartnern im selben Netzgebiet. VoltPilot unterstützt bei der Organisation und den rechtlichen Rahmenbedingungen.

2

Smart Meter installieren

Alle Teilnehmer benötigen einen Smart Meter (intelligenten Stromzähler) für die viertelstundengenaue Messung. VoltPilot koordiniert die Installation mit dem Netzbetreiber.

3

VoltPilot EMS einrichten

Unser Energiemanagementsystem wird mit Ihrer EE-Anlage, Speicher und allen Smart Metern verbunden. Es steuert in Echtzeit, wie der erzeugte Strom optimal verteilt wird.

4

Beim Netzbetreiber anmelden

Die Gemeinschaft wird beim zuständigen Verteilnetzbetreiber registriert. VoltPilot übernimmt die technische Dokumentation und Anmeldung.

5

Strom teilen & profitieren

Ab sofort wird überschüssiger Solarstrom automatisch an die Teilnehmer verteilt. VoltPilot erstellt transparente Abrechnungen für alle Beteiligten.

Rechenbeispiel

So rechnet sich Energy Sharing

Beispiel: 100 kW EE-Anlage, 5 Abnehmer im selben Netzgebiet, vereinbarter Sharing-Preis 15 ct/kWh.

☀️
Perspektive
Erzeuger (Sie)
Jahresertrag 100.000 kWh
Eigenverbrauch (30%) 30.000 kWh
→ An Nachbarn (Sharing) 50.000 kWh
× 15 ct/kWh Sharing-Preis = 7.500 €
→ Rest ins Netz 20.000 kWh
× 7,94 ct Einspeisevergütung = 1.588 €
Ohne Sharing (alles ins Netz) 5.558 €
Mit Energy Sharing 9.088 €
Ihr Mehrerlös als Erzeuger
+3.530 €/Jahr
🏠
Perspektive
Abnehmer (Nachbar)

Beispiel: Haushalt mit 5.000 kWh/Jahr, davon 3.000 kWh über Energy Sharing, Rest vom Versorger.

❌ Ohne Energy Sharing
Strompreis (35 ct × 5.000 kWh) 1.750 €
davon Netzentgelt (~9 ct × 5.000) 450 €
Gesamtkosten/Jahr 1.750 €
✅ Mit Energy Sharing
Sharing-Strom (15 ct × 3.000 kWh) 450 €
+ Netzentgelte (9 ct × 3.000) 270 €
+ Umlagen/Steuern (~7 ct × 3.000) 210 €
= Sharing-Anteil gesamt 930 €
+ Rest vom Versorger (35 ct × 2.000) 700 €
Gesamtkosten/Jahr 1.630 €
Ersparnis pro Abnehmer
−120 €/Jahr
× 5 Abnehmer = 600 € Gesamtersparnis

Gesamtbilanz: Alle profitieren

☀️ Erzeuger
+3.530 €
Mehrerlös pro Jahr
🏠 5 Abnehmer
−600 €
Gesamtersparnis pro Jahr
🤝 Gemeinschaft
+4.130 €
Gesamtvorteil pro Jahr

* Beispielwerte. Sharing-Preis frei verhandelbar. Netzentgelte (regulär, volle Höhe) variieren je nach Netzbetreiber. Umlagen/Steuern: Stromsteuer, §19-Umlage, Konzessionsabgabe, KWKG-Umlage, Offshore-Umlage etc.

Rechtlicher Rahmen

Das sagt das Gesetz

Mit dem Solarpaket I und der Einführung von §42c EnWG hat die Bundesregierung die Grundlage für Energy Sharing geschaffen. Ab dem 1. Juni 2026 können Erzeuger und Verbraucher innerhalb des Bilanzierungsgebietes desselben Verteilnetzbetreibers Strom direkt teilen.

Teilnahmeberechtigung

Betreiber von EE-Anlagen (PV, Wind, Biogas, Wasserkraft) und Letztverbraucher, die über denselben Verteilnetzbetreiber versorgt werden und sich im selben Bilanzierungsgebiet befinden.

Netzentgelte

Für geteilten Strom fallen die regulären Netzentgelte an — der Strom wird über das öffentliche Verteilnetz geliefert. Der Kostenvorteil entsteht durch den günstigeren Sharing-Preis ohne Lieferantenmarge.

Abrechnung

Die Zuordnung erfolgt viertelstundenscharf über Smart Meter. Der Netzbetreiber erhält die Messdaten automatisch.

📋 Die wichtigsten Regeln

📏
Gleiches Netzgebiet
Alle Teilnehmer müssen im Bilanzierungsgebiet desselben Verteilnetzbetreibers liegen
📊
Smart Meter Pflicht
Alle Teilnehmer brauchen einen intelligenten Stromzähler
🔌
Gleicher Netzbetreiber
Erzeuger und Verbraucher müssen am selben Verteilnetz hängen
⏱️
15-Minuten-Zuordnung
Messung und Abrechnung in 15-Minuten-Intervallen
🔄
Freie Preisgestaltung
Der Preis wird zwischen Erzeuger und Verbrauchern frei vereinbart

Kostenvorteile

Warum Energy Sharing günstiger ist

Der Kostenvorteil entsteht durch den direkten Handel zwischen Erzeuger und Verbraucher — ohne Lieferantenmarge und Vertriebskosten.

Woher kommt der Preisvorteil?

Beim normalen Strombezug zahlen Sie neben den reinen Erzeugungskosten auch Lieferantenmarge, Vertriebskosten und Gewinnaufschlag Ihres Stromversorgers. Diese machen typisch 5-8 ct/kWh aus.

Beim Energy Sharing kaufen Sie direkt vom lokalen Erzeuger — ohne Zwischenhändler. Die regulären Netzentgelte, Umlagen und Steuern fallen weiterhin an, aber die Lieferantenmarge entfällt komplett.

Wichtig: Volle Netzentgelte

Energy Sharing nutzt das öffentliche Verteilnetz (§42c EnWG). Es fallen die regulären Netzentgelte an — genau wie bei normalem Strombezug. Der Vorteil liegt nicht bei den Netzkosten, sondern beim günstigeren Strompreis durch Direkthandel.

⚠️ Nicht-Gewerblichkeit

Der Anlagenbetrieb darf nicht überwiegend gewerblich sein (§42c Abs. 1 Nr. 5 EnWG).

🏢 KMU-Beschränkung

Als Abnehmer können nur Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) teilnehmen (§42c Abs. 2 EnWG).

Strompreis im Vergleich

Normaler Netzstrom (Versorger)
Erzeugung + Netzentgelte + Umlagen + Lieferantenmarge
~35 ct/kWh
davon Erzeugung & Beschaffung~10 ct
davon Netzentgelte~9 ct
davon Umlagen & Steuern~9 ct
davon Lieferantenmarge & Vertrieb~7 ct
Energy Sharing (Direkthandel)
Sharing-Preis + Netzentgelte + Umlagen — keine Lieferantenmarge
~25-28 ct/kWh
Typische Ersparnis pro kWh
5-10 ct/kWh (15-30%)
durch Wegfall der Lieferantenmarge

* Beispielwerte, tatsächliche Preise werden frei zwischen Erzeuger und Verbrauchern vereinbart

Unser Beitrag

Was VoltPilot für Sie übernimmt

Von der Planung bis zur laufenden Abrechnung — wir sind Ihr technischer Partner für Energy Sharing.

⚙️

Technische Umsetzung

  • ✓ Installation & Konfiguration des VoltPilot EMS
  • ✓ Anbindung aller Smart Meter
  • ✓ Integration von PV-Anlage & Speicher
  • ✓ Fernwartung & Updates
📊

Messung & Abrechnung

  • ✓ Viertelstundengenaue Verbrauchserfassung
  • ✓ Automatische Zuordnung Erzeuger → Verbraucher
  • ✓ Transparente monatliche Abrechnungen
  • ✓ Online-Dashboard für alle Teilnehmer
🔄

Optimierung

  • ✓ KI-gestützte Erzeugungsprognosen
  • ✓ Speicher-Optimierung für maximalen Sharing-Anteil
  • ✓ Dynamische Verteilung nach Verbrauchsprofilen
  • ✓ Kombination mit Direktvermarktung möglich
📋

Beratung & Regulatorik

  • ✓ Beratung zu Gemeinschaftsmodellen
  • ✓ Anmeldung beim Netzbetreiber
  • ✓ Vertragsvorlagen für Teilnehmer
  • ✓ Laufende regulatorische Updates

Zielgruppen

Für wen eignet sich Energy Sharing?

🏘️

Wohnquartiere & Nachbarschaften

Eine EE-Anlage (PV, Kleinwind, Biogas) versorgt mehrere Nachbarn. Ideal für Erzeuger mit hohem Überschuss und Verbraucher ohne eigene Anlage.

🏭

Gewerbegebiete

Unternehmen in einem Gewerbegebiet teilen eine große EE-Anlage. Besonders effektiv bei unterschiedlichen Lastprofilen (Produktion tagsüber, Büro abends).

🏛️

Kommunen & Vereine

Gemeinden mit PV auf öffentlichen Gebäuden versorgen Bürger und Einrichtungen. Stärkt die lokale Wertschöpfung und das Gemeinschaftsgefühl.

Praxisbeispiele

Energy Sharing in der Praxis

Vier typische Szenarien — von der Nachbarschaft bis zur Gemeinde.

Szenario 1

Die Nachbarschaft

Familie Müller hat 15 kWp auf dem Dach — aber nur 30% Eigenverbrauch. Drei Nachbarn ohne eigene PV profitieren vom Überschuss.

15 kWp
Dach-PV
4
Haushalte
+1.200€
Mehrerlös/Jahr
🏠
Fam. Müller
15 kWp PV ☀️
⚡↙ ⚡↓ ⚡↘
🏡
Nachbar 1
-18% Kosten
🏡
Nachbar 2
-22% Kosten
🏡
Nachbar 3
-15% Kosten
Sharing-Preis ~15 ct/kWh zzgl. Netzentgelte & Umlagen — günstiger als ~35 ct/kWh vom Versorger
🏭
Produktionshalle
80 kWp PV + 50 kWh Speicher
VoltPilot EMS steuert
🏢
Büro A
Mo-Fr tags
🛒
Einzelhandel
Mo-Sa
🍽️
Gastro
Abends+WE
🔧
Werkstatt
Mo-Fr
Unterschiedliche Lastprofile = höherer Sharing-Anteil ↑
Szenario 2

Das Gewerbegebiet

Eine Produktionshalle mit großer Dachfläche teilt Strom mit 4 Nachbarbetrieben. Unterschiedliche Arbeitszeiten sorgen für optimale Verteilung.

80 kWp
Dach-PV
5
Betriebe
+6.500€
Mehrerlös/Jahr
Szenario 3

Die Gemeinde

PV auf Rathaus, Schule und Sporthalle — Strom fließt an 40 Bürger-Haushalte. Die Gemeinde wird zum lokalen Energieversorger und stärkt die Daseinsvorsorge.

300 kWp
3 Gebäude
40+
Haushalte
+16.000€
Mehrerlös/Jahr
🏛️
Rathaus
80 kWp
🏫
Schule
120 kWp
🏟️
Sporthalle
100 kWp
VoltPilot EMS verbindet alle Liegenschaften
Netzgebiet VNB
🏠🏠🏠🏠🏠 🏠🏠🏠🏠🏠 🏡🏡🏡🏡🏡 🏡🏡🏡🏡🏡
💰 Neue Einnahmequelle
🗳️ Bürgerbeteiligung
🌱 Klimaziele erfüllen
🌾
Bauernhof
200 kWp PV
🌬️
Kleinwind
50 kW
🌿
Biogas
75 kW
VoltPilot EMS bündelt alle Quellen
🏠
Dorfkern
🏪
Dorfladen
🏫
Grundschule
🏡
Siedlung
PV + Wind + Biogas = Strom rund um die Uhr ☀️🌬️🌙
Szenario 4

Landwirtschaft & Multi-EE

Ein Landwirt kombiniert Dach-PV, Kleinwind und Biogas — und versorgt das halbe Dorf. Durch den Mix verschiedener EE-Quellen ist fast rund um die Uhr Strom verfügbar.

325 kW
Gesamtleistung
20+
Abnehmer
+25.000€
Mehrerlös/Jahr

Anlagengrößen

Energy Sharing nach Anlagengröße

Je nach Leistung Ihrer EE-Anlage gelten unterschiedliche Rahmenbedingungen und Optimierungspotenziale.

Kleinanlage
≤ 30 kW
Vereinfachte Anmeldung beim Netzbetreiber
Ideal für Wohnquartiere & Nachbarschaften
Typisch 2-5 Teilnehmer
Keine Volleinspeisung nötig
Einspeisevergütung als Rückfalloption
Typischer Mehrerlös:
+800 – 2.500 €/Jahr
BELIEBTESTE GRÖSSE
Mittelgroße Anlage
30 – 100 kW
Optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis
5-15 Teilnehmer möglich
Gewerbe + Wohnen kombinierbar
VoltPilot EMS mit Speicher-Integration
Kombination mit Direktvermarktung ab 100 kW
Typischer Mehrerlös:
+3.000 – 8.000 €/Jahr
Großanlage
> 100 kW
Direktvermarktungspflicht — Energy Sharing als Ergänzung
15+ Teilnehmer / ganze Quartiere
Maximale Kostenersparnis durch Direkthandel
VoltPilot EMS + EZA-Regler + Fernwirktechnik
Wind, Biogas, große Dach-PV, Freiflächenanlagen
Typischer Mehrerlös:
+10.000 €+/Jahr

💡 Gut zu wissen

Ab 100 kW installierter Leistung besteht Direktvermarktungspflicht. Energy Sharing lässt sich ideal damit kombinieren: Der lokal verbrauchte Anteil wird geteilt, der Rest über die Direktvermarktung an der Börse verkauft. VoltPilot steuert beides automatisch über ein einziges EMS — für maximale Erlöse aus jeder erzeugten Kilowattstunde.

Selbst-Check

Ist Energy Sharing das Richtige für Sie?

Prüfen Sie in 60 Sekunden, ob Ihre Situation für Energy Sharing geeignet ist.

Voraussetzungen

Je mehr Haken, desto besser — ab 3 lohnt sich eine Anfrage!
📋

Das brauchen wir für ein Angebot

1
Art & Leistung der EE-Anlage
z.B. PV 80 kWp, Baujahr, Ausrichtung
2
Standort der Anlage
Adresse, PLZ — für Radius-Check und Netzbetreiber-Zuordnung
3
Aktuelle Einspeisesituation
Jahresertrag, Eigenverbrauchsquote, aktueller Vergütungssatz
4
Potenzielle Teilnehmer
Anzahl, Typ (Haushalt/Gewerbe), ungefährer Jahresverbrauch
5
Speicher vorhanden?
Falls ja: Kapazität & Typ — optimiert den Sharing-Anteil erheblich
Nicht alles parat? Kein Problem — wir klären den Rest gemeinsam.

Bereit für Energy Sharing?

Wir prüfen, ob Energy Sharing für Ihre EE-Anlage geeignet ist und erstellen ein individuelles Konzept für Ihre Gemeinschaft.

Zum Energy Sharing Marktplatz →