Energiearten im Vergleich

Jede erneuerbare Energiequelle hat ein eigenes saisonales Erzeugungsprofil. Hier siehst du, wann welche Energieart am meisten Strom liefert.

Jahresverlauf aller Energiearten

Die Profile ergänzen sich ideal: Wenn die Sonne weniger scheint, weht mehr Wind. Biomasse und Geothermie liefern konstant das ganze Jahr.

Photovoltaik

Photovoltaikanlagen erzeugen den meisten Strom in den Sommermonaten, wenn die Tage lang sind und die Sonne hoch steht. Im Winter sinkt die Erzeugung deutlich. Diese saisonale Verteilung ergibt die typische Glockenkurve.

Wind

Windkraftanlagen erzeugen den meisten Strom in den Herbst- und Wintermonaten, wenn starke Tiefdruckgebiete für hohe Windgeschwindigkeiten sorgen. Im Sommer ist die Erzeugung geringer -- genau gegenläufig zur Photovoltaik.

Biomasse

Biomasseanlagen liefern ganzjährig nahezu konstanten Strom, da sie unabhängig von Wetter und Jahreszeit betrieben werden. Sie eignen sich daher ideal als Grundlast-Ergänzung zu wetterabhängigen Energiequellen.

Wasserkraft

Laufwasser

Laufwasserkraftwerke erzeugen den meisten Strom im Frühjahr und Frühsommer, wenn die Schneeschmelze die Flüsse anschwellen lässt. Im Spätsommer und Winter sinkt die Erzeugung durch niedrigere Wasserstände.

Speicherwasser

Speicherwasserkraftwerke können ihre Erzeugung flexibler steuern als Laufwasserkraftwerke. Der Jahresverlauf ist daher gleichmäßiger, mit einer leichten Erhöhung im Sommer durch höhere Zuflüsse.

Geothermie

Geothermieanlagen nutzen die konstante Erdwärme und erzeugen das ganze Jahr über nahezu gleich viel Strom. Sie sind die konstanteste erneuerbare Energiequelle und perfekt als Grundlast geeignet.